„Grüne Wolfsfreunde“ in Haftung nehmen

Jetzt ist es endlich amtlich. Nach mehreren Sichtungen und Analysen von Hinterlassenschaften eines weiblichen Wolfes bei Lichtenau gilt deren Territorium in der Region Egge als etabliert. In der Zwischenzeit hat das Tier nahe der Stadt Lichtenau vier Schafe gerissen, was „grüne Wolfsfreunde“ zuvor immer wieder für absurd erklärten.

Aus dem Emsland gibt es Berichte, dass gar eine 800kg-Kuh von Wölfen gerissen wurde.
In Wolfsgebieten durch diese Raubtiere entstehende Schäden am Vieh werden grüner Praxis entsprechend wieder einmal auf die Allgemeinheit abgewälzt. Deshalb werden in ausgewiesenen Räumen wolfsabweisende Maßnahmen, wie Elektrozäune, bis zu 100 Prozent gefördert. Es zahlt also einmal mehr die öffentliche Hand.

Statt die öffentliche Hand in Haftung für Schäden durch Wölfe zu nehmen, wäre es gerecht, die Befürworter der Wiederauswilderung von Wölfen in dicht besiedelten Regionen wie NRW finanziell in die Pflicht zu nehmen.

Ein Zusammenschluss entsprechender szenetypischer Vereine, etwa unter Schirmherrschaft der Heinrich Böll Stiftung, steht nun in der solidarischen und moralischen Verantwortung. So könnte ein gemeinsamer Entschädigungsfond gegründet werden, um diese von den Befürwortern der Rückkehr des Wolfs mitzuverantwortende Last und verursachte Kosten von den Schultern der Allgemeinheit zu nehmen.