Seit dem rapiden Anstieg der Fallzahlen von Infizierten in Deutschland ist auch bei uns immer häufiger die Rede von Ausgangssperren. Andere europäische Nachbarn haben solche bereits umgesetzt. Mit steigenden Restriktionsmaßnahmen verschlechtert sich jedoch die Situation von Menschen zusehends, die ohnehin aufgrund von Krankheit oder mangelnder Mobilität in Fragen der Versorgung benachteiigt sind.

Da es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch bei uns Ausgangsbeschränkungen oder Regulierungen zu Einkaufszeiten durchgesetzt werden, fordern wir die Einrichtung eines kreisweiten Bürgerservice. Dieser soll Besorgungen - wie Einkäufe oder Medikamentenbelieferung - für Senioren, Immobile, Bedürftige, betreuende Eltern oder Menschen in Quarantäne anbieten. So müssen sich besonders gefährdete Personen nicht länger der Gefahr einer Infektion bei anstehenden Einkäufen aussetzen und betreuende Eltern, die nun ihre Zeit bei den eigenen Kindern verbringen müssen, werden enorm entlastet. In Zeiten wie diesen müssen gerade die Verantwortlichen in der Politik die gemeinsame Solidarität bespielhaft leben und geeignete Maßnahmen wie diese zur Erleichterung der Krise umsetzen.

Wir schlagen als eine Möglichkeit vor, dass Freiwillige eingeschult werden und notwendige Sicherheitsausrüstung, wie Schutzmasken, Desinfektionsmittel und eine besondere ärztliche Beobachtung und Behandlung bekommen, sowie ein amtliches Dokument, das größere Einkäufe ermöglicht. Entstandene Aufwandskosten sollen erstattet werden.

Die Junge Alternative Paderborn und Mitglieder der AfD Paderborn würden sich für diesen Freiwilligendienst bereit erklären.