Sehr geehrter Herr Band,


Sie haben unsere Pressemitteilung, in der wir fragten, was denn nach der vom stellvertretenden
Bürgermeister Dietrich Honervogt ausgerufenen „AfD-freien-Zone“ nun als Nächstes kommen
solle, als Gipfel des Zynismus gebrandmarkt. Spätestens beim Begriff „AfD-freie-Zone“ hätten bei
Ihnen als Demokraten doch gerade im historischen Denken die Alarmglocken läuten müssen.
Natürlich leben wir in einer noch gefestigten Demokratie, in der alle Staatsbürger die
demokratischen Gleichheits- und Freiheitsrechte genießen, was eine großartige Leistung der
Urväter des Grundgesetzes ist.
Seit der Massenmigration von sogenannten Flüchtlingen im Jahre 2015, die eben auch fatale
Verwerfungen für unsere Gesellschaft mit sich brachte und durch die linke Meinungshegemonie, in
der unkritisch und gar hofjournalistisch auch nur eine „legitime“ Meinung propagiert wurde und
alle Kritiker der Massenmigration schon damals mit ideologischen Kampfbegriffen abgestempelt
wurden, hat sich die Gesellschaft gespalten. Kritiker wurden mundtot gemacht und gesellschaftlich
isoliert. Wir haben diesen Bürgern als demokratisch legitimierte Partei, die sich für Direkte
Demokratie und eine restriktive Einwanderungspolitik einsetzt, eine Stimme gegeben und galten
seitdem als Sperrspitze des Bösen.
Bis heute werden unsere Mitglieder durch die dauerhaften Verleumdungs- und Hetzkampagnen der
etablierten Medien zu Freiwild erklärt. Brandanschläge, Körperverletzungsdelikte, beschmierte
Parteibüros – Experimentalbeweise werden bundesweit jeden Tag aufs Neue geliefert. Unsere
Mitglieder werden gesellschaftlich in einem Maße geächtet, das einer Demokratie unwürdig ist. Als
sei der „Kampf gegen Rechts“ ein moralisches Notstandsgesetz zur Gleichschaltung der
selbsternannten Demokraten auf allen Ebenen, scheint nun jedes Mittel recht, die konstruierten
Staatsfeinde zu bekämpfen. Die Konsensparteien regieren von kommunaler bis bundespolitischer
Ebene zumeist im Block, halten ihre Sonntagsreden mit positiv besetzten Begriffen wie
„Menschlichkeit“, „Toleranz“, und „Vielfalt“, während sie im höchsten Maße intolerant und
einfältig auf die einzige wirklich konservative Opposition durch Diffamierungen und
Verleumdungen verbal einprügeln. Ob Laschet, der uns „bis aufs Messer bekämpfen“ will, Merz,
der unsere Millionen Wähler als „Gesindel“ bezeichnet oder Brok, der die eigene
rechtskonservative Strömung in der CDU, die Werteunion, als „Krebsgeschwür“ bezeichnet, die
selbstverherrlichenden „Demokraten“ benutzen Kampfbegriffe gegen uns, die die Rhetorik des
Mainstreams gegen uns nochmals übertreffen und faschistoid sind.
Heutzutage in der Zeit des Politischen Surrealismus in Deutschland, der wohl auch als Folge der
digitalen Revolution ein massenhysterisches Denken verursacht, verbunden mit der sozialistischen
bis linksliberalen Meinungshegemonie in Deutschland, die fast dauerhaft unsere Partei als das Böse
schlechthin stigmatisiert und durch hohe Repräsentanten unseres Staates, die mit radikaler Rhetorik
gegen die konservative Opposition im Land vorgehen. Dieser faschistoide Duktus in Deutschland,
der das undemokratische und sogenannte „antifaschistische“ Narrativ der Linken übernimmt, die als
Nachfolger der Mauermörder der SED, die jeden als „Faschisten“ und „Nazi“ diffamiert und
erschossen haben, der über den „Antifaschistischen Schutzwall“ gen Freiheit wollte, sorgt eben für
die radikale Ausgrenzung unserer Parteimitglieder. Deshalb war es notwendig, die Begrifflichkeit
„AfD-freie-Zone“, die anscheinend einfach so von Honervogt übernommen wurde, um sich von der
angeblichen Mehrheitsgesellschaft Applaus zu verschaffen, aber ohne darüber nachzudenken, in
welchem Isolationstopos er sich dort bewegt, zu kritisieren.
Da in der heutigen Zeit wohl kein Wettstreit der Ideen mehr herrscht, wie in einer idealen
Demokratie, sondern es eher um Blockbildungen zum Machterhalt, der immer weiter schwindet,
also um Verhinderung und reine Schikane gegen uns geht, so spiegelt sich diese radikale
Ausgrenzung auch im gesellschaftlichen Rahmen in Deutschland wider. Die Folge: „Das Bündnis
gegen Rechts“, eine Formationen aus linken Gruppierungen der Altparteien und der Antifa, - die als
linksterroristische Organisation beispielsweise in vielen Bundesstaaten der USA zu recht verboten
ist - riefen zur Nötigung unserer Gastwirte auf und veröffentlichten die Adresse und die
Telefonnummer des Gasthauses Erftemeier in Bad Wünneberg, wo wir unser Grünkohlessen
veranstalten wollten. Schließlich wurde das Gasthaus mit Parolen wie „Wir kriegen euch alle“
beschmiert. In Minden beispielsweise gab es ein grünes Lokal, das mit der Parole „Kein Bier für
AfDler“ warb. Das kennen unsere Politiker sowieso vermehrt. Ob Sachbeschädigungen am
Eigentum, also Schmierereien oder eingeworfene Fensterscheiben am Haus, Brandanschläge,
Drohbriefe, Nötigungen, drohende Jobverluste, Tortenwürfe, Spuckattacken, die linksradikalen
Denunzianten, die nun wieder zum Vorschein kommen, um den auf allen gesellschaftlichen Ebenen
ausgerufenen Staatsfeind, die AfD, das Freiwild zu jagen, nutzen jede Möglichkeit aus, uns zu
isolieren. Denn in diesen Zeiten, in der nur noch Dogmen propagiert werden, also die guten
Vorzeige-„Demokraten“, die die Demokratie „verteidigen“, Kerzen anzünden und Haltung zeigen,
gegen das teuflische Böse, die AfD, die wie Sie ebenfalls sagen, die Demokratie verhexen wolle.
Wir wollen gar nichts verhexen, wir machen im Vergleich zu vielen Journalisten, die nur noch als
Hofberichterstatter zu zählen sind immerhin unseren Job und stellen unangenehme Fragen und
wehren uns natürlich auch rhetorisch, wenn sich jemand eine „AfD-freie-Zone“ wünscht.
Erst Samstag wurde uns bei einem Wahlkampfstand in Hameln allesamt angedroht, in Bezug auf
die Hanaumorde, die so radikal vor der Hamburgwahl auf allen medialen Ebenen ausgeschlachtet
wurden, wie es die BRD vorher wohl noch nie erlebt hat, mit den wir als Partei rein gar nichts zu
tun haben. Uns wurde gedroht „'die Migranten' sollten sich bewaffnen und euch abstechen und man
sollte KZ's für euch bauen“. [Diese Aussage kann von Zeugen, Parteimitgliedern und Bürgern
belegt werden]. Eine Woche davor standen beim Wahlkampfstand in Hameln Linksradikale mit
voller Hass im Gesicht und mit Teleskop-Schlagstöcken in der Hand vor unseren
Wahlkampfständen und drohten uns krankenhausreif zu schlagen. Zum Glück konnte ein Mitglied
mit Migrationshintergrund Schlimmeres verhindern.
Ergo: Sowohl Linksradikale als auch die Zivilgesellschaft (Omas gegen Rechts etc.) werden gegen
uns aufgehetzt, es ist die Stunde der Denunzianten, die den Worten der Politiker und Medien auch
Folge leisten und uns als konstruierte Staatsfeinde bekämpfen. Und was ist mit der Mitte der
Gesellschaft? Wie in Thüringen gesehen: Die FDP und die CDU galten auf einmal als Nazis und
wurden nach der Wahl Kemmerichs mal einen Tag so bedroht wie wir tagtäglich und sind sofort
eingeknickt und haben lieber in der Einheitsfront „Kampf gegen Rechts“ geschrien, als sich den
linksradikalen Schlägertrupps als Demokraten entgegenzustellen. Das hat dann auch nichts mit der
sogenannten „Opferrolle“ zu tun, die Sie uns andichten. Das ist die Realität zur Zeit in Deutschland!
Doch die Mitte ist sofort eingeknickt, nachdem die Familie von Kemmerich und die FDP in Erfurt
vom linksradikalen Mob bedroht wurde. Menschlich ist Kemmerichs Handlung nachvollziehbar,
doch politisch nicht. Der ganze Hass in unserer Republik auf Andersdenkende, bürgerlich Liberale
bis Konservative, die mit radikalen Schmähungen und Kampfbegriffen mundtot gemacht wurden,
zeigte Wirkung.
Außerdem werfen Sie uns in verleumderischer Weise vor, wir wollten die Demokratie „verhexen“.
Vielleicht sollten Sie Ihr Demokratieverständnis im Rahmen unserer demokratischen Verfassung
neu justieren. Wir bleiben bei unserer Politik, die für mehr Rechtsstaatlichkeit und Direkte
Demokratie einsteht sowie scharfe Kritik an Euro- und Flüchtlingspolitik äußert. Wie keine andere
Partei stehen wir für mehr Recht und Ordnung, mehr Sicherheit, für die Erhaltung unseres
Wohlstands und unserer Kulturtraditionen. Für alle anderen Nationen ist eine patriotische
Grundeinstellung ganz klar in allen politischen Strömungen vertreten und ist dem politischen
Handeln inhärent. Und in Deutschland?
Die Alternative für Deutschland belebt die Demokratie wie keine andere Kraft, weil sie die klare
Opposition zum sozialistischen Parteienblock sind. Schon im Mittelalter wurden Minderheiten von
der Kirche inquisitorisch gejagt und der Hexerei bezichtigt. Anscheinend sind wir mit solchen
tradierten Feindbildstigmatisierungen wieder in der Zeit der Inquisition der Andersdenkenden
angekommen. Der Machtverlust der Mächtigen damals ist zu vergleichen mit dem heutigen
Machtverlust der Altparteien; und die von den Herrschenden meist gehasste Politik, ist die Politik
mit Realitätsbezug, die an erster Stelle basisdemokratisch die Interessen des Bürgers sieht und nicht
die Interessen der Herrschenden aus dem Elfenbeinturm, die eine Utopie nach der Anderen
ideologisch dem Bürger verordnen wollen.

Mit demokratischen Grüßen,
Marvin Weber (AfD-Stadtverbandsvorsitzender)