Im Landkreis Paderborn wurde in Salzkotten ein Impfzentrum eingerichtet und durch eine groß angelegte Kampagne, die auch von der Presse medial begleitet wird, sollten vor allem die gefährdeten Personen über 80 Jahren und Personen, die durch ihre exponierte Tätigkeit gefährdet sind, geimpft werden. Die AfD sieht in dem unkritischen Propagieren des Impfens eine gewisse Gefahr, dass hier durch eine nicht neutrale Berichterstattung die Menschen in unzureichender Weise über die Folgen der Impfung informiert werden.

Folgende Bedenken werden geltend gemacht:

  • Impfung schützt nicht 100 %ig vor einer Infektion: Es entsteht der Eindruck, dass Geimpfte nun vor einer Infektion gefeit seien. Dies ist aber nicht der Fall, denn das Corona-Virus dringt über die Schleimhäute ein, der Impfstoff befindet sich aber in der Blutbahn und in den Lymphbahnen. Die Abwehrreaktion kann also erst beginnen, wenn die Viren so weit in den Körper eingedrungen sind, dass sie Kontakt mit den Antikörpern in den Blutbahnen bekommen, also bereits die Schleimhäute verlassen haben.[1] Darüber hinaus wird aber die Bildung von Antiköpern als ein wichtiger Pfeiler der Immunantwort überschätzt, die Tätigkeit der Lymphozyten, als der zweite Stützpfeiler, unterschätzt.[2] Die Impfstoffe bewirken aber nur eine Stimulanz der Bildung von Antikörpern.
  • Die Impfstoffe wurden nur „vorläufig“ zugelassen: Alle im Verkehr befindlichen Impfstoffe wurden von der EU nur vorläufig zugelassen.[3] Die normalerweise längere Dauer eine Zulassung hängt damit zusammen, dass der Impfstoff auch auf seine Langzeitwirkung untersucht wird. Dies ist aber bei allen drei Impfstoffen nicht geschehen. Somit befinden wir uns in einem „Großversuch“, bei dem die Geimpften quasi eine nicht-offizielle Versuchsgruppe darstellt.
  • Langzeitschäden nicht ausgeschlossen: Da die Impfstoffe aber nur vorläufig zugelassen wurden, sind die Langzeitschäden nicht genügend erforscht. Diese Impfschäden können sich auch erst nach Monaten oder Jahren bemerkbar machen. Als Beispiel sei angeführt, dass die Narkolepsie nach Impfung gegen die Schweinegrippe[4] erst nach Jahren aufgetreten sind. Als mögliche negative Folgen könnte vermutet werden, wie dies Sucharit Bakhdi in dem Vorabdruck eines Kapitels seines neuen Buches (Corona unmasked), darstellt, dass es zu einer vermehrten Blutgerinnung in den Haargefäßen als Reparaturarbeiten der durch die eigenen Immunabwehr zerstörten Körperzellen kommt, die die Blutgefäße auskleiden (Endothelzellen).[5]
  • Unzureichende Begutachtung und Untersuchung: Bisher wird zu dem jeweiligen Impfstoff lediglich ein Merkblatt überreicht, das nur vom Arzt abgezeichnet und vom Impfwilligen unterschrieben wird [6]. Es gibt Zweifel, ob diese Information ausreichend ist und damit auch der Arzt, der die Impfung verabreicht, völlig aus der Verantwortung für die Nebenwirkungen und mögliche Impfschäden genommen ist. Selbst wenn dies formalrechtlich der Fall wäre, bleibt die moralische Verantwortung aufgrund standesrechtlicher Grundsätze. Dies sollte jedem Arzt, der auf diesem Gebiet tätig ist, bewusst sein.

 

Forderungen:

  • Umfassende Voruntersuchung und konsiliarische Abklärung durch die den Impfstoff verabreichenden Ärzte: Die Ärzte, die im Impfzentrum die Impfung durchführen, sollten vor Verabreichung des Impfstoffes verpflichtet sein, den Gesundheitszustandes nicht durch Abfragen in einem Fragebogen, sondern auch durch Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt abzuklären. Da eine Anmeldung zur Impfung erfolgen muss, könnte danach dem Impfwilligen eine Erklärung zur Schweigepflichtentbindung des behandelnden Arztes zugesandt und nach Rücksendung an das Impfzentrum diese dem Hausarzt vorgelegt werden mit der Bitte um konsiliarische Begutachtung.
  • Pflicht des Kreisgesundheitsamtes: Das Kreisgesundheitsamt wäre in der Pflicht, eine aktive, nachgehende Begleitung aller Geimpften vorzunehmen, um festzustellen, ob Impfschäden auftreten. Bisher wird nur abgewartet, ob Geimpfte sich von selbst melden. Die Geimpften befinden sich z. Z. im Unklaren, wem sie Nebenwirkungen melden können. Die Nachbetreuung aller Geimpften durch Befragung und ggf. Nachuntersuchung und Erfassung aller Nebenwirkungen und auftretende Spätfolgen sollte Verpflichtung des Kreisgesundheitsamtes sein. Die Weitergabe an das Paul-Ehrlich-Institut zur zentralen Erfassung der Daten gehörte ebenfalls zu einer weiteren Aufgabe.
  • Meldung der Altenheime: Die Altenheime, in denen die Impfungen durchgeführt werden, sollten dafür verantwortlich sein, Nebenwirkungen und Impfschäden dem Kreisgesundheitsamt zu melden. Die Genehmigung hierfür sollte bereits vor Verabreichung der Impfung, wenn sie in der Einrichtung vorgenommen wird, von den Bewohnern erfolgen.

 

 

 

[1] https://coronafehlalarm.de/wp-content/uploads/2021/02/corona_unmasked_leseprobe.pdf

[2] https://coronafehlalarm.de/wp-content/uploads/2021/02/corona-fehlalarm_anhang-immunitaet_2020-09-29.pdf

[3] https://www.dw.com/de/corona-impfstoff-f%C3%BCr-eu-zugelassen/a-56013042

[4] https://www.deutschlandfunk.de/schweinegrippe-narkolepsie-als-spaetfolge-der-impfung.676.de.html?dram:article_id=483838

[5] https://coronafehlalarm.de/wp-content/uploads/2021/02/corona_unmasked_leseprobe.pdf

[6]https://www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/impfen/impfen.php