AfD Kreisverband Paderborn

Die Paderborner Grünen forderten am 17.09.2018 im Kreistag, dass sich der Landrat gegen den Kohleabbau im Hambacher Forst einsetzt. Dabei haben die Grünen in NRW Regierungsverantwortung der Rodung erst 2016 zugestimmt. Gleichzeitig erwähnen sie, dass der Kreis Paderborn Aktien von RWE im Wert von 28 Mio. Euro hält. Sie fordern also, dass das Risiko eines weiteren Wertverlustes der RWE Aktien für den Kreis eingegangen wird. Sollen zum  bestehenden Haushaltsdefizit weitere Verluste hinzukommen?

Gleichzeitig schweigen die Grünen zu der Tatsache, dass nicht weit vom Hambacher Forst entfernt, Wald für Windkraftanlagen gerodet wird. 1850 Windräder stehen in deutschen Wäldern, ein jedes verbraucht ungefähr 0,5 ha Land. Insgesamt stehen also 900 ha, Tendenz steigend, den schmalen 100 ha des Hambacher Waldes gegenüber. Der Clou an der Sache: RWE hat mehr Wald aufgeforstet, als gerodet. Netto steht die Windkraft also schlechter da. Der Tagebau Hambach liefert 1/7 des Stroms in NRW. Wie soll der durch Windkraft ersetzt werden? Und wieviel ha Wald sollen dafür gerodet werden? Auch Ackerland, das hierzulande für Windkraft verwendet wird, wird andernorts neu geschaffen, vielleicht sogar in uralten Regenwäldern. Nachhaltiger ist da doch die Rekultivierung nach dem Tagebau.

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/westpol-wald-oder-windkraft-100.html

https://www.xn--padergrn-d6a.de/2018/09/gruene-fordern-landrat-soll-sich-bei-rwe-fuer-klimaschutz-und-erhalt-des-hambacher-forstes-einsetzen/